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Unsere Stadträte

Keine Termine in der Sommerpause

Sportstättenentwicklungsplan: Ergebnisse und Maßnahmen 10./17. 7.17

Stellungnahme der CDU-Fraktion durch Burkhard Volkholz im Bau-/Umweltausschuss am 10.7.17 und Gemeinderat am 17.7.17

Vor uns liegt ein großes Werk, welches auch als Diplom-Arbeit durchgehen könnte. Es ist eine sehr umfangreiche, ausführliche Bestandsaufnahme zum Thema Sport in Laupheim. In der Planungsgruppe waren von der CDU-Fraktion die Ortsvorsteherin Rita Stetter und Ortsvorsteher Franz dabei. Herzlichen Dank an alle für diese tolle Arbeit!

Insgesamt ein erfreuliches Ergebnis, dass das in Laupheim vorhandene Sport- und Bewegungsangebot als „sehr gut“ einschätzt. Dennoch soll es in Teilen ergänzt und bedarfsorientiert ausgebaut werden - bei der steigenden Einwohnerzahl und dem allgemein freizeitlichen und sportlichen Bewegungsdrang sinnvoll und nachvollziehbar.

Allerdings sollte bei aller „sportlicher Euphorie„ nicht vergessen werden, dass wir in unserer aufstrebenden Kreisstadt auch noch andere Themen dringend erledigen und im neuen Haushalt klare Prioritäten setzen müssen - selbst wenn die Gewerbesteuer derzeit glänzende Einnahmen erzielt. Ich erinnere daran, dass wir mit der Hallenbadsanierung und Erweiterung und den jährlichen Folgekosten den „sportlichen Etat“ für die nächsten Jahre schon mehr als strapaziert haben. Zum Beschlussvorschlag:

- Transparenz der Hallenbelegung: einverstanden, aber die Vergabe der Belegungszeiten sollte so wie bisher erfolgen, d.h. in der Kernstadt durch die Hauptverwaltung und in den Teilorten durch die Ortsverwaltung - sonst wird es zu kompliziert

- es sollte auch die Belegung der Schwimmbad-Hallen und Bäder transparent gemacht werden: wer nutzt das Bad wann, wie lange und was wird gezahlt (in Anbetracht der hohen Folgekosten zwingend erforderlich)

- Formulierung der Hallenbelegungsrichtlinien sowie die Einführung eines Sommer und Winterbelegungsplanes, Pflege der Sportplätze > sinnvoll und einverstanden

- Sanierung der bestehenden Turn- und Sporthalle, Überprüfung der bedarfsgerechten Standard - Geräteausstattung > ebenfalls notwendig, aber nicht alles auf einmal, sondern auf Jahre verteilt

- Die Verlagerung des Sportgeländes FV Olympia zu einem neuen Fußballzentrum an den Grasigen Weg ist schon lange ein Thema mit dem wir uns gerne anfreunden können. In jedem Fall eine zukunftsfähige Lösung, was auch die Probleme des anderen Fußballvereins Inter Laupheim lösen könnte. Die Kosten von ca. 5 Mio. können durch die Verkaufserlöse der freiwerdenden Flächen (für Wohnungsbau) größtenteils wieder hereingeholt werden.

- Gretel-Bergmann-Stadion zum Leichtathletik-Zentrum umwandeln: tolle Idee!

- Campus-Gelände beim Schulzentrum. CDU-Fraktion ist gespannt, wo es konkret entstehen soll (angedacht war die Fläche über die Rabenstraße) und was darauf stehen soll. In dem Zusammenhang erinnern wir an die Planung des Quartierplatzes - vielleicht sollte man diese angedachten Flächen mit in den Campus mit einbeziehen und keine Insellösung schaffen.

- Vermittlung grundlegender Schwimmkenntnisse ist in jedem Fall wünschenswert - hoffentlich verpflichtend für alle Schüler?!!! Benötigt werden hohe Personalressourcen.

- Der Bedarf einer Dreifeldhalle in Laupheim scheint unstrittig und sollte wegen der kurzen Wege in Nähe der Schulen gebaut werden. Wie schon erwähnt, sollte nicht alles sofort umgesetzt werden, zumal diese Halle technisch und örtlich erst einmal geplant werden muss. Außerdem müssen wir die Hallenbadsanierung, Erweiterung und die Kita Edith-Stein-Straße und Haus des Kindes finanziell und bautechnisch verkraften.

Vorschlag: Warum erweitern wir nicht die Mehrzweckhalle (zwischen Herrenmahd- und Rottumhalle) zu einer Zwei- oder Dreifeldhalle. Nach meiner Kenntnis (und Kollege Lehmann als ehemaliger Bauleiter weiss das auch) war das damals ausdrücklich so vorgesehen: die technischen Anschlüsse sind vorhanden und das Ganze könnte relativ schnell umgesetzt werden!

>>> Antrag auf Prüfung: Zur schnellen Deckung des Sofortbedarfs, ggf. auch Zusatzbedarfs soll geprüft werden, unter welchen technischen, finanziellen und zeitlichen Bedingungen die 2007 in Betrieb genommene Mehrzweckhalle erweitert werden kann.

- Zur modrigen Gymnastikhalle in Bihlafingen. In dem Sportentwicklungsplan ist mehr als deutlich geworden, dass es einen klaren Bedarf und die Notwendigkeit für einen Neubau einer Sporthalle in Bihlafingen gibt! Es wurde durch den GR bereits im letzten Jahr ein eindeutiger Beschluss für eine normale Sporthalle (Einfeldhalle 27x15m) gefasst und Mittel in den Haushalt eingestellt. Aber die Umsetzung scheiterte, weil erst noch dass Ergebnis des Sportstättenentwicklungsplanes abgewartet werden sollte.

Zwischenzeitlich war und ist die Bevölkerung von Bihlafingen zu Recht verärgert und hadert mit der Glaubwürdigkeit der Verwaltung und des Gemeinderates. Aber nun tut sich ein weites Tor, mit einer hoffentlich breiten Mehrheit auf! Insofern wollen wir nicht, dass Kernstadt gegen den Stadtteil Bihlafingen ausgespielt werden.

Also weder Variante A (sofortige Planung und Neubau Halle Bihlafingen, Dreifeldhalle danach) noch Variante B (sofortige Planung und Neubau der Dreifachhalle, danach Halle Bihlafingen).

>>> Die CDU-Fraktion beantragt die Lösung C > sofortige Planung und Neubau 2018 der Halle in Bihlafingen und parallel (!!) Klärung des Standortes, der liegenschaftlichen Probleme sowie architektonische/technische Planung der Dreifeld-Halle in Laupheim. Nach Vorliegen der Lösungen (was lange dauern wird) in 2018, kann die Dreifeldhalle 2019 gebaut werden.