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Schaffung weiterer Bau- und Gewerbegebiete - 4.1.17

Antrag zu den Haushaltsberatungen

Schaffung von weiteren Bau- und Gewerbegebieten in den vier Teilorten und in der Kernstadt


In unserer Stadt bzw. unserer Region hält erfreulicher Weise die große Nachfrage nach Bauland unvermindert an. Daher ist die Schaffung von weiteren zu erschließenden Gebieten dringend auch in den Teilorten erforderlich.

In fast allen Teilorten gibt es z.Z. nur noch wenige Bauplätze: Baustetten 2, Obersulmetingen: 2, Untersulmetingen: 1, Bihlafingen: 18 (2017 wird der Restabschnitt im Baugebiet Hinter der Kirche erschlossen, für den alle Bauplätze vergeben sind)

In allen Teilorten bestehen lange Wartelisten von ca. 30 - 50 Bewerbern, inzwischen werden keine Bewerber mehr angenommen. Auch in der Kernstadt gibt es derzeit keine Baumöglichkeiten für Interessenten mehr. Die Wartelisten bewegen sich dort in einer Größenordnung von fast 400 Interessenten. Es gibt Interessenten, die gerne in verdichteter Bauweise, z.B. in Reihenhäusern oder in Eigentumswohnungen in einem Mehrfamilienhaus in der Kernstadt wohnen möchten. Genauso besteht aber auch Bedarf an Bauflächen in der Kernstadt und den Ortsteilen für Einfamilienhäuser mit einem kleinen Gartenanteil. Für beide Gruppen müssen wir separate Lösungen finden.

In einer Zeit des demographischen Wandels ist es enorm wichtig, Einwohner zu gewinnen bzw. zu halten. Es gibt viele junge Menschen, die gerne in der Region bleiben oder zurückkommen und sich ebenfalls den Traum von Wohneigentum erfüllen wollen. Der Wille in der Region zu bauen und der Bedarf nach dringend benötigten, qualifizierten, meist jungen Fachkräften muss daher unbedingt erfüllt werden. Neben unserer mittelständischen Wirtschaft und dem Handwerk wird davon auch die Stadt profitieren (z.B. Kinder, Anteil Einkommensteuer, Fachpersonal, Unternehmensgründungen).

Ähnlicher Bedarf besteht bei den schwindenden, teils unattraktiven Gewerbeflächen. Gerade die Anziehungskraft des Raumes Ulm/Biberach sowie der Stadt Laupheim, insbesondere der dreifache Anschluss an die B 30, sind ideale Voraussetzungen für neue Unternehmen. Hier ist leider in den letzten Jahren nicht viel geschehen. Im Zuge einer Fortschreibung des Flächennutzungsplanes müsste das Thema „Gewerbeansiedlung, bzw. Erweiterungsmöglichkeiten ortsansässiger Unternehmen“ ebenfalls dringend angegangen werden.

Um die weiterhin anhaltende, große Nachfrage nach Bauplätzen sowie Gewerbeflächen zu befriedigen, stellt die CDU Fraktion folgenden Antrag:

1.   Überprüfung auf freie Flächen der vorhandenen Bebauungspläne und des Flächennutzungsplanes.
2.    Aufnahme neuer Flächen in den Flächennutzungsplan im Rahmen der derzeitigen Fortschreibung, zusammen mit Verwaltungsgemeinschaft Laupheim.
3. Anstelle eines „Sprunges über die B30“ und damit der Schaffung eines „fünften Teilortes“ - verbunden mit hohem Aufwand für eine neue Infrastruktur - sollten zunächst die Kernstadt verdichtet und die vier Teilorte gestärkt werden.
4.    Erstellen von neuen Bebauungsplänen.
5.    Aus Kapazitätsgründen im Bauamt sollen diese Arbeiten umgehend extern vergeben werden.
6.    Die Aufnahme einer entsprechenden Planungsrate in den Haushalt 2017 ist vorzusehen.
7.    Soweit uns bekannt, prüft derzeit die Landesregierung auch eine zeitweise Aussetzung des Null- Flächenverbrauches. Wir fordern die Verwaltung auf, an diesem Thema dran zu bleiben und auszuloten, was für Laupheim und die Teilorte möglich ist.